Aus­ge­wähl­te Referenzen

Unsere Referenzen im Tankbau

  • Neu­bau eines Dop­pel­bo­dens und des Festdaches
  • Demon­ta­ge des bestehen­den Fest­da­ches mit­tels Kran­hub und anschlie­ßen­der Verschrottung
  • Demon­ta­ge des Doppelbodens
  • Mon­ta­ge eines neu­en Dop­pel­bo­dens inkl. Anschluss an die Lecküberwachung
  • Mon­ta­ge eines neu­en Tank­da­ches, das Tank­dach wur­de auf einer benach­bar­ten Flä­che vor­ge­fer­tigt und im Gan­zen auf den Tank gesetzt und montiert
  • Ein­bau neu­er Tank­bo­den sowie neue Heizschlange
  • Heiß­was­ser­be­trie­be­ne Heiz­schlan­ge mit einer Län­ge von 3.719 m
  • Engi­nee­ring für den neu­en Tank­bo­den und die neue Heizschlange
  • Ein­brin­gung einer Mon­ta­ge­öff­nung in den Tank (Door­s­heet, 4 x 4 m) mit­tels Hochdruckwasserstrahl
  • Anfer­ti­gung, Lie­fe­rung und Ein­bau des neu­en Tank­bo­dens (Mem­bra­ne) sowie der neu­en Bodenrandbleche
  • Her­stel­lung des neu­en Randsegmentes
  • Lie­fe­rung und Mon­ta­ge neu­er Tank­bo­den­sumpf sowie Restentleerungsleitung
  • Aus­schnitt von Stut­zen­fel­dern in den Tank­man­tel für die Heiz­schlan­ge sowie die Befüll- und Entleerungsleitung
  • Sta­ti­sche Berech­nung für die Hilfs­rah­men vor dem Her­aus­tren­nen von Stut­zen­fel­dern aus dem Tankmantel
  • Mon­ta­ge von Hilfs­rah­men vor Ein­brin­gung von Stut­zen­fel­dern mit­tels Wasserstrahlschnitt
  • Lie­fe­rung und Mon­ta­ge neu­es Stut­zen­feld für die Heiz­lei­tung (vor­ge­fer­tig­tes Stut­zen­feld mit 8 Stut­zen Ein­tritt sowie 8 Stut­zen Aus­tritt der Heiz­lei­tung in den Tank)
  • Lie­fe­rung und Mon­ta­ge von Pro­be­nah­me­stut­zen, Tem­pe­ra­tur­stut­zen, Druck­stut­zen sowie Protegostutzen
  • Mon­ta­ge der Konsolen/Auflager und der kom­plet­ten Heiz­schlan­ge mit einer Län­ge von 3.719 m
  • Ver­schwei­ßen der Heiz­schlan­ge, Gesamt­näh­te > 500 Stück
  • Abschlie­ßen­des Ver­schlie­ßen des Door­s­heets im Tankmantel
  • ZfP sämt­li­cher neu instal­lier­ten Komponenten
  • Über­ga­be des Tanks an den Betrei­ber für die abschlie­ßen­de Wasserfüllung

Die SOYK Indus­tri­al Ser­vices GmbH wur­de bei die­sem Pro­jekt mit der Instand­set­zung eines Tro­cken­gas­be­häl­ters (Mem­bran­gas­be­häl­ter) beauf­tragt. Der Behäl­ter hat einen Durch­mes­ser von 25 m, eine Man­tel­hö­he von 23 m sowie einen Tank­in­halt von 9.400 m³. Im vor­lie­gen­den Fall ist die Mem­bran an einer schwe­ben­den hori­zon­ta­len Schei­be befes­tigt. Die Mem­bran wird im Betrieb durch den Gas­druck zwi­schen der Befes­ti­gung an der Schei­be (Kol­ben) und dem Behäl­ter­ge­häu­se bogen­för­mig gespannt. Vor Durch­füh­rung der Repa­ra­tur­ar­bei­ten erfolg­te durch die SOYK GmbH die Auf­nah­me des Ist­zu­stan­des des Mem­bran­gas­be­häl­ters.

Die nach diver­sen Spül­vor­gän­gen zurück­ge­blie­be­nen Rück­stän­de im Tank (Gatsch) wer­den über den Rei­ni­gungs­ro­bo­ter der SOYK GmbH mit­tels unse­res zuge­hö­ri­gen Saug­wa­gens sowie unse­rer ATEX- Schne­cken­pum­pe abge­saugt (Grob­rei­ni­gung).

Im Ein­zel­nen wur­den fol­gen­de Arbeits­schrit­te durch die SOYK GmbH als Gene­ral­über­neh­mer ausgeführt:

  • Zunächst wur­de die Mem­bran an meh­re­ren Stel­len geflickt, um einen Test­lauf durch­füh­ren zu kön­nen. Der Test­lauf erfolg­te mit Luft über mobi­le Geblä­se, die zu die­sem Zweck außer­halb des Gaso­me­ters instal­liert wurden.
  • Dabei wur­de fest­ge­stellt, dass die instal­lier­te Mem­bra­ne zu lang, die Mem­bran­schei­be ver­dreht bzw. nicht kor­rekt im Tank posi­tio­niert ist und damit auch die Seil­füh­rung der Mem­bran neu aus­ge­rich­tet wer­den muss.
  • Im Anschluss erfolg­te zunächst eine voll­stän­di­ge Ver­mes­sung des Gaso­me­ters, mit dem Ziel, den Ist­zu­stand mög­lichst exakt zu ermit­teln, um die geeig­ne­ten Maß­nah­men abzu­lei­ten, damit ein rei­bungs­lo­ser Betrieb des Gaso­me­ters in Zukunft mög­lich ist. Außer­dem wur­den hier­bei die erfor­der­li­chen Maße der neu­en Mem­bran auf Basis der aktu­el­len Ver­mes­sungs­er­geb­nis­se festgelegt.
  • In einem wei­te­ren Arbeits­schritt wur­de auf Basis der Vor­un­ter­su­chun­gen die Schei­be des Tro­cken­gas­be­häl­ters mit­tels der mobi­len Geblä­se ange­schwebt und dabei neu aus­ge­rich­tet bzw. zen­trisch im Behäl­ter gemäß zuvor durch­ge­führ­ter Ver­mes­sung wie­der abgesetzt.
  • Anschlie­ßend erfolg­te die Demon­ta­ge der alten Mem­bra­ne begin­nend mit der Befes­ti­gung an der Schei­be sowie anschlie­ßend am Tank­man­tel bzw. an einem Umlauf, der in die­sem Behäl­ter vor­liegt. Die Befes­ti­gungs­schie­nen und die Mem­bran wur­den anschlie­ßend einer ord­nungs­ge­mä­ßen Ent­sor­gung zugeführt.
  • Auf Basis einer durch uns beauf­trag­ten Sta­tik zur Stand­si­cher­heit des Tro­cken­gas­be­häl­ters wur­den Längs­stei­fen auf­grund von Axi­al­beu­len am Tank­man­tel ange­bracht. Zu die­sem Zweck wur­de ent­lang der Tank­wand ein Innen­ge­rüst instal­liert, von dem aus den Schleif- und Schweiß­ar­bei­ten am Tank­man­tel aus­ge­führt wurden.
  • Die Seil­füh­run­gen des Tro­cken­gas­be­häl­ters wur­den erneu­ert bzw. deren Posi­tio­nen auf- sowie unter­halb der Schei­be und am Tank­man­tel ver­setzt, da die Schei­be des Gaso­me­ters zuvor eben­falls neu aus­ge­rich­tet bzw. zen­trisch im Behäl­ter neu abge­setzt wur­de. Die erfor­der­li­chen neu­en Posi­tio­nen der Umlenkrollen/Seilführungen wur­den zuvor exakt ein­ge­mes­sen. Auf Basis der Mess­ergeb­nis­se wur­den die­se demon­tiert und anschlie­ßend an ihren neu­en Posi­tio­nen wie­der ver­schweißt, um zukünf­tig einen rei­bungs­lo­sen Betrieb des Gaso­me­ters zu gewährleisten.
  • Im nächs­ten Schritt wur­de eine Mon­ta­ge­öff­nung in den Tank­man­tel ein­ge­schnit­ten, über die die 11 Ton­nen schwe­re Trans­port­box mit der neu­en Mem­bran über ein Schie­nen­sys­tem ein­ge­bracht, ent­fal­tet und anschlie­ßend neu mon­tiert wurde.
  • Der Kol­ben des Gaso­me­ters wur­de zuvor mit einer Gerüst­platt­form über­baut, um eine ebe­ne Flä­che zu erhal­ten, die anschlie­ßend ein siche­res Ent­fal­ten der Mem­bran ermög­lich­te. Unter­halb des Kol­bens wur­den auf­grund des hohen Gewichts der o.g. Ram­pe sowie der Gerüst­platt­form zusätz­li­che Holz­pal­lun­gen zur Siche­rung des Kol­bens installiert.
  • Nach Abschluss die­ser auf­wen­di­gen Vor­be­rei­tun­gen wur­de die Nitril-Mem­bra­ne im Tank ent­fal­tet und über Seil­zü­ge - die am Tank­dach an ins­ge­samt 14 Dach­stut­zen mon­tiert wur­den - nach oben gezo­gen, um sie anschlie­ßend am obe­ren Mon­ta­ge­ring dicht zu ver­schrau­ben. Im Anschluss erfolg­te die Mon­ta­ge der Mem­bran am Kol­ben des Gasometers.
  • Abschlie­ßend wur­de die Mem­bran kom­plett mon­tiert und anschlie­ßend einem Dicht­heits­test im Rah­men von diver­sen Pro­be­läu­fen mit­tels Luft im Bei­sein einer Prüf­or­ga­ni­sa­ti­on unter­zo­gen. Ergeb­nis: Die Dicht­heit der Mem­bran wur­de nach­ge­wie­sen und gegen­über dem Betrei­ber dokumentiert.
  • Dann war es end­lich so weit: Nach fast ein­jäh­ri­ger, umfang­rei­cher Instand­set­zung konn­te die offi­zi­el­le Test­fahrt des Gaso­me­ters am 20.02.2025 im Bei­sein des Betrei­bers erfolg­reich absol­viert werden.
  • Wir sind stolz, die­ses kom­ple­xe Pro­jekt deut­lich vor der pro­jek­tier­ten Zeit abge­schlos­sen zu haben und bedan­ken uns bei allen Part­ner­fir­men für die Unter­stüt­zung und beim Betrei­ber für das Ver­trau­en in unse­re Arbeit.
  • Demon­ta­ge / Rück­bau des alten Tankdaches
  • Prü­fung sämt­li­cher sta­ti­scher Unter­la­gen und Aus­füh­rungs­zeich­nun­gen für den Neubau
  • Engi­nee­ring, Doku­men­ta­ti­on inkl. ZfP-Prüfungen
  • Erstel­len eines detail­lier­ten Arbeitsablaufplans
  • Erstel­len einer arbeits­be­zo­ge­nen Gefährdungsbeurteilung
  • Erstel­len einer Zugstudie
  • Lie­fe­rung und Vor­hal­tung der erfor­der­li­chen Baustelleneinrichtung
  • Tren­nung des Daches unter­halb des Dach­ran­des im Brennschneidverfahren
  • An-/Ab­fahrt, Auf-/Ab­bau eines Mobil­krans 400t, inkl. Anschlag­mit­tel (Rund­schlin­gen, Anschlagketten)
  • Dach mit­tels Mobil­kran kom­plett anhe­ben und direkt neben dem Tank auf dem Boden ablegen
  • Altes Tank­dach zer­klei­nern und anfal­len­den Schrott in Con­tai­ner verladen
  • Ent­sor­gung des anfal­len­den Schrottes
  • Heben des neu­en Tankdachs

Leis­tun­gen im Ein­zel­nen für den Neu­bau des Tankdaches:

  • Zuschnit­te von Dach­ble­chen 5mm
  • Ums­tem­peln der Chargennummern
  • Wal­zen von Blechen
  • Zuschnit­te von U-Pro­fi­len U120 / 140 und Win­keln 80/8
  • Zuschnit­te von zusätz­li­chen Kno­ten­ble­chen und Bühnenabstützungen
  • Ums­tem­peln der Chargennummern
  • Wal­zen von Profilen
  • Zusätz­li­che Kno­ten­ble­che in Dach­trä­ger ein­schwei­ßen, gemäß Vor­ga­be Statik
  • Zusätz­li­che Kno­ten­ble­che in Eck­win­kel U140 ein­schwei­ßen gemäß Vor­ga­be Statik
  • Fer­ti­gung von Auf­nah­me­kon­so­len für Geländer
  • Vor­fer­ti­gung der Lauf­büh­ne, Brei­te 500 mm
  • Vor­fer­ti­gung von umlau­fen­dem Geländer
  • Zusätz­li­che Abstüt­zun­gen der Büh­nen­kon­struk­ti­on auf dem Tank­dach gemäß Vor­ga­be Statik
  • Fer­ti­gung von Git­ter­ros­ten für Lauf­büh­ne, Brei­te 500mm
  • Über­wa­chung von Zuschnit­ten und Vor­fer­ti­gung im Zuge der WPK
  • Vor­fer­ti­gung von Dach­stut­zen DN 25 - DN 600
  • Ein­schwei­ßen der Stut­zen in das Tankdach
  • Mass­kon­trol­len von allen gefer­tig­ten Bauteilen
  • Ver­pa­ckung und Ver­la­den auf LKW´s für Anlie­fe­rung auf die Baustelle
  • Vor­fer­ti­gung von Hilfs­kon­struk­tio­nen für die Dachdemontage/Montage
  • Vor­fer­ti­gung von Hebe­ösen für das Tankdach
  • Vor­fer­ti­gung von 10 Stück Rohr­hal­tern zur Auf­nah­me der Rohrleitungen
  • Neue Kon­so­len für Ver­bin­dungs­brü­cke zum Nachbartank

Bei vor­lie­gen­dem Tank soll­te ein neu­er Ober­bo­den auf­ge­bracht sowie diver­se Bau­tei­le (Saug- und Mess­lei­tun­gen, Mann­lö­cher) getauscht wer­den. Im Ein­zel­nen wur­den fol­gen­de Maß­nah­men ausgeführt:

  • Ein­brin­gung von Mon­ta­ge­öff­nun­gen in den Außen- und Innen­tank­man­tel mit­tels Hochdruckwasserstrahl-Technik
  • Errich­tung einer Schot­ter­ram­pe inkl. Stel­con­plat­ten als Platt­form für die spä­te­re Ein­brin­gung der neu­en Tankbodenbleche
  • Kran­ge­stel­lung
  • Gerüst­ge­stel­lung
  • Demon­ta­ge von alten Mann­lö­chern und Rohr­lei­tun­gen mit­tels Hoch­druck­was­ser­strahl-Tech­nik bzw. Plasma-Schneider

Ein­bau eines neu­en Ober­bo­dens in den Tank, unse­re Leis­tun­gen beinhal­te­ten hier­bei im Einzelnen:

  • Pla­nung, Arbeits­vor­be­rei­tung und Werkplanung
  • Vor­fer­ti­gung des Ober­bo­dens und der zuge­hö­ri­gen Eckwinkel
  • Vor­fer­ti­gung von diver­sen Hal­te­run­gen und neu­en Ron­den für den Oberboden
  • Vor­fer­ti­gung von 4 Stück Prüf-, Saug- und Messleitungen
  • Vor­fer­ti­gung von 2 Stück Lei­tun­gen im Tankhof
  • Vor­fer­ti­gung von 3 Stück Mann­lö­chern DN 800
  • Lie­fe­rung und Mon­ta­ge von Mann­lö­chern, Rohr­lei­tun­gen und Ober­bo­den mit Eckwinkeln
  • Trans­port aller vor­ge­fer­tig­ten Bauteile
  • Abschlie­ßen­des Ver­schlie­ßen sämt­li­cher Montageöffnungen
  • Schweiß­auf­sicht wäh­rend der Vor­fer­ti­gung sowie bei der Montage
  • ZfP, Doku­men­ta­ti­on und As-Build

In einem aktu­el­len Pro­jekt - bei dem ein was­ser­ge­fähr­den­der Stoff in den Unter­grund ein­drang - ging es dar­um, eine räum­li­che Vor­stel­lung vom geo­lo­gi­schen Auf­bau des Unter­grun­des zu erhal­ten.

Zu die­sem Zweck wur­den meh­re­re geo­lo­gi­sche Schnit­te erstellt. Zur Erstel­lung der Schnit­te wur­den die Ergeb­nis­se von zuvor abge­teuf­ten Boh­run­gen (Ramm­kern­son­die­run­gen) zusam­men­ge­tra­gen, aus­ge­wer­tet und zu einem geo­lo­gi­schen Gesamt­bild zusam­men­ge­fügt. Für die Dar­stel­lung der geo­lo­gi­schen Eigen­schaf­ten des Unter­grun­des wur­den die Schich­ten anhand der wich­tigs­ten petro­gra­fi­schen Eigen­schaf­ten, die im Rah­men der Bohr­ar­bei­ten ermit­telt wur­den, zusam­men­ge­fasst.

Das Ergeb­nis ist ein hydro­stra­ti­gra­fi­scher Schnitt, der die Lage, Mäch­tig­keit und Aus­deh­nung von gut durch­läs­si­gen Schich­ten zu Grund­was­ser­ge­ring­lei­tern im Unter­grund wider­spie­gelt.

Mit Hil­fe die­ser Dar­stel­lung kann bei Scha­dens­er­eig­nis­sen, wie z.B. dem Ein­tritt von was­ser­ge­fähr­den­den Stof­fen in den Unter­grund (Oil-Spills) unter Berück­sich­ti­gung ana­ly­ti­scher Befun­de eine Abschät­zung der late­ra­len und ver­ti­ka­len Aus­brei­tung im Unter­grund vor­ge­nom­men wer­den.

Pro­fil­schnitt A-A
Pro­fil­schnitt B-B

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